Klaus Schäfer
Hallo Freunde des Audi Typ 44,
ich bin Baujahr 1938 und habe meinen Audi 100, 75 PS, seit 1983 bis heute unfallfrei auf
413 TKM bewegt und bin Mitglied seit Ende des vergangenen Jahres.
Wie es dazu kam ist reiner Zufall !
Was war geschehen ?
Bei einem zufälligen Unterboden-Check stellte ich zwei Löcher an der einen Seite der Hinterradachse fest. Ich muss davon ausgehen, dass der TÜV dies bei den letzten Untersuchungen übersehen hat.

Die Audi-Vertragswerkstatt, welche meinen Audi in den letzten 29 Jahren betreut hat, machte mir klar, dass ein Schweißen an einer Achse nicht erlaubt sei. Zu diesem Zeitpunkt war für mich noch klar den Audi zum Oldtimer fahren zu wollen, zumal bei 378 TKM das letzte auf dem Markt noch befindliche Austauschgetriebe für viel Geld eingesetzt wurde. Dass es damals bereits unseren Verein gab war mir leider nicht bekannt.
Nachdem eine Urlaubsreise mit 2000 km bevorstand war mir das Risiko zu groß mit diesem Schaden die Reise anzutreten. Reparaturkosten mit allem was evtl. auch noch ersetzt werden müsste, lagen bei gut 1500 Euro.
Da kamen die ersten Zweifel auf, das Fahrzeug weiter behalten zu wollen. Unabhängig davon, haben wir zu diesem Zeitpunkt einen VW Jetta bestellt. Vom ADAC als " die pure Vernunft " gepriesen.
Und nun kam der bereits genannte Zufall.
Rein zufällig habe ich mir auf einen Tip hin die Zeitschrift " OLDTIMER MARKT " gekauft.
Und siehe da; ein Bericht über 30 Jahre Audi 100 Typ 44 mit der Telefonnummer von Fabian. Ich habe ihm das Problem geschildert und zum Glück für mich, er hatte eine Hinterradachse. In Absprache mit der Audi-Werkstatt war man bereit diese Achse einzubauen. Fabian, der rettende Engel, hat sich sogar angeboten mir die Achse zu bringen. Leider war dieselbe nicht so leicht zu verladen, sodass mir die Werkstatt einen Transporter zur Fahrt nach Nackenheim zu Verfügung gestellt hat. Hier haben wir in Fabian einen netten und liebenswerten Menschen kennengelernt.
Die Achse konnte komplett mit Trommel, Beläge und Zapfen übernommen werden. Lediglich die Bremszylinder wurden von der beschädigten Achse übernommen. Der Urlaub war somit gerettet.
Im September waren wir dann auch beim " Großen Spätsommertreffen " in Stadecken-Elsheim. Hier wurde letztlich die Entscheidung getroffen den Audi als Oldtimer zu behalten, da ich auch eine Unterstellmöglichkeit für die Winter-Saison gefunden hatte.
Im Oktober war er dann für einen Kuraufenthalt in Nackenheim mit einem hervorragenden TÜV-Ergebnis. Selbst das Oldtimer-Zertifikat wäre möglich gewesen, aber die Zulassungsstelle in Baden-Württemberg hat hier nicht mitgespielt.
So feiert unser Audi demnächst am 19.April 2013 seinen dreißigsten Geburtstag.
Und das Ende der Geschichte; ohne " die Freunde des Audi Typ 44 mit Fabian " würde es diesen Oldtimer künftig nicht geben.
Viele Grüße aus Obrigheim
Klaus
Hallo Freunde des Audi Typ 44,
ich bin Baujahr 1938 und habe meinen Audi 100, 75 PS, seit 1983 bis heute unfallfrei auf
413 TKM bewegt und bin Mitglied seit Ende des vergangenen Jahres.
Wie es dazu kam ist reiner Zufall !
Was war geschehen ?
Bei einem zufälligen Unterboden-Check stellte ich zwei Löcher an der einen Seite der Hinterradachse fest. Ich muss davon ausgehen, dass der TÜV dies bei den letzten Untersuchungen übersehen hat.

Die Audi-Vertragswerkstatt, welche meinen Audi in den letzten 29 Jahren betreut hat, machte mir klar, dass ein Schweißen an einer Achse nicht erlaubt sei. Zu diesem Zeitpunkt war für mich noch klar den Audi zum Oldtimer fahren zu wollen, zumal bei 378 TKM das letzte auf dem Markt noch befindliche Austauschgetriebe für viel Geld eingesetzt wurde. Dass es damals bereits unseren Verein gab war mir leider nicht bekannt.
Nachdem eine Urlaubsreise mit 2000 km bevorstand war mir das Risiko zu groß mit diesem Schaden die Reise anzutreten. Reparaturkosten mit allem was evtl. auch noch ersetzt werden müsste, lagen bei gut 1500 Euro.
Da kamen die ersten Zweifel auf, das Fahrzeug weiter behalten zu wollen. Unabhängig davon, haben wir zu diesem Zeitpunkt einen VW Jetta bestellt. Vom ADAC als " die pure Vernunft " gepriesen.
Und nun kam der bereits genannte Zufall.
Rein zufällig habe ich mir auf einen Tip hin die Zeitschrift " OLDTIMER MARKT " gekauft.
Und siehe da; ein Bericht über 30 Jahre Audi 100 Typ 44 mit der Telefonnummer von Fabian. Ich habe ihm das Problem geschildert und zum Glück für mich, er hatte eine Hinterradachse. In Absprache mit der Audi-Werkstatt war man bereit diese Achse einzubauen. Fabian, der rettende Engel, hat sich sogar angeboten mir die Achse zu bringen. Leider war dieselbe nicht so leicht zu verladen, sodass mir die Werkstatt einen Transporter zur Fahrt nach Nackenheim zu Verfügung gestellt hat. Hier haben wir in Fabian einen netten und liebenswerten Menschen kennengelernt.
Die Achse konnte komplett mit Trommel, Beläge und Zapfen übernommen werden. Lediglich die Bremszylinder wurden von der beschädigten Achse übernommen. Der Urlaub war somit gerettet.
Im September waren wir dann auch beim " Großen Spätsommertreffen " in Stadecken-Elsheim. Hier wurde letztlich die Entscheidung getroffen den Audi als Oldtimer zu behalten, da ich auch eine Unterstellmöglichkeit für die Winter-Saison gefunden hatte.
Im Oktober war er dann für einen Kuraufenthalt in Nackenheim mit einem hervorragenden TÜV-Ergebnis. Selbst das Oldtimer-Zertifikat wäre möglich gewesen, aber die Zulassungsstelle in Baden-Württemberg hat hier nicht mitgespielt.
So feiert unser Audi demnächst am 19.April 2013 seinen dreißigsten Geburtstag.
Und das Ende der Geschichte; ohne " die Freunde des Audi Typ 44 mit Fabian " würde es diesen Oldtimer künftig nicht geben.
Viele Grüße aus Obrigheim
Klaus
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