Typ 44

Aus der Produktion

Mit dem Audi 100 des Typs 44 (C3) begann 1982 das Zeitalter der wirtschaftlichen Komfortlimousinen.

Das grundlegende Ziel der Entwickler war es, ein Auto zu schaffen, das bei der Größe eines Oberklassefahrzeugs so viel Treibstoff- und Festkosten verursacht wie ein Mittelklassewagen. Dieses Ziel wurde erreicht.

Durch eine aerodynamisch äußerst günstige Formgebung der Karrosserie gleitet der Typ 44 von Luftmolekülen kaum gestört sanft und leicht durch den Wind.

Schwachstellen des Typ 44

So gut der Ruf der Fahrzeuge auch ist und so ungern man es auch lesen möchte,es haben sich im Laufe mehrerer Jahrzehnte einige Schwachstellen am Typ 44 hervorgetan, die wir Euch im Zuge der Kaufberatung beschreiben wollen.

Allgemein für den Typ 44 ohne spezielle Modellzuordnung

Audi 100/200 Armaturenbrett
Das Armaturenbrett wird rissig, ausgehend von den Luftausströmern zur Windschutzscheibe.
Dieses Verhalten zeigt sich mehr und ausgeprägter bei dauerhaft im Freien geparkten Fahrzeugen und betrifft vor allem die Modelle ohne Wärmeschutzverglasung.

Geschichte und Entwicklung des Typ 44

"Ich war unter allen Umständen bemüht, nur(...) gute Wagen aus erstklassigem Material zu bauen." Diese Worte stammen von August Horch, dem Gründer der Firma August Horch und des ersten Audi Automobilwerks. Als er 1901 mit der Produktion von Motorwagen begann, verfolgte er als zentrales Ziel, technisch hervorragende Fahrzeuge anbieten zu können. Als erster deutscher Automobilbauer realisierte Horch eine Kraftübertragung via Kardan inklusive selbstschmierender Lager, machte sich zudem im Bereich der Aluminiumgußtechnik und gleichfalls im Bereich der Aerodynamik verdient.

Der Typ 44

Der Audi 100 des Typ 44 brachte im September 1982 wesentliche Neuerungen auf den Automobilmarkt und sollte sich in den kommenden Jahren als ein hochwertiges und technisch ausgereiftes Fahrzeug erweisen, das seiner Zeit weit voraus war.

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