Werner Hinkelmann

Mein Name ist Werner Hinkelmann, ich wohne in Sankt Julian, das liegt in der Nähe von Kaiserslautern im schönen Glantal an der B420. Nein, es ist noch nicht Saarland!
Ich bin seit 1986 verheiratet und habe seit 1992 einen Sohn Felix.

Meine Hobbys sind Audi, Autos, Badminton, Segeln, Musik, Frauen und Fleisch (man beachte die Reihenfolge).

Mein Job ist technischer Angestellter bei der Bauverwaltung der Verbandsgemeindeverwaltung in Lauterecken. Im Nebenjob betreibe ich ein Baugeschäft. Ich bin gelernter Tiefbautechniker und Maurermeister. Außerdem als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator und Bauleiter tätig.

Als erstes Auto fuhr ich einen VW-Käfer. Damals noch mit 6-Volt-Bordnetzspannung. Den habe ich dann selbst auf 12 Volt umgerüstet, damit die Stereoanlage (US-Teil) überhaupt genügend Power hatte.

Danach einen VW-Scirocco und dem folgte dann ein Golf GTI 1600. Das war ein echter Sportwagen! Tiefergelegt, Sportfahrwerk, Zender Tuning an allen Ecken, Motor mit Schrick-Nockenwelle, Spurverbreiterung usw usw usw Auf dem Prüfstand mit knapp 150 PS gemessen! Leider völlig unrunder Leerlauf (fast schon Ruckeln) und völlig unpraktisch. Aber ein echter Flitzer.


Zum Audi Typ 44 kam ich dann „notgedrungen“ bzw. aus ganz pragmatischen Überlegungen. Damals im Jahre 1984 begann ich meine Tätigkeit bei der BASF in Ludwigshafen und wollte mich einer Fahrgemeinschaft anschließen.

Als die Mitfahrer zum ersten Mal in das Heck des Golf eingestiegen waren, schleiften die Hinterräder oben am Radkasten! Also alle wieder raus und erstmal wieder mit dem Benz des Kollegen gefahren.

Es musste also was Großes her! Habe mich dann bei „meinem“ Autohaus (VAG) umgesehen und eigentlich einen 80er Coupé in die nähere Wahl gezogen. Allerdings meinte der Verkäufer, er hätte da noch ein schönes großes Auto für mich. Ideal für Langstrecke und äußerst günstig.

So kam ich zum Typ 44. Es war ein Traum in weiß! Alles weiß lackiert und Kamein-Komplettumbau, auch in weiß! Das ganze dann mit 4-Zylinder-Spartriebwerk und ohne jedes Extra! Wirklich ein „Kassengestell“. Radio war drin. Sonst nichts. Nicht mal Zentralverriegelung.

Das war dann eine Sparbüchse und ein treuer Freund. Beliebt bei der Fahrgemeinschaft wegen dem üppigen Raumangebot und den guten Fahreigenschaften. Allerdings währte das Glück nicht lange. Meine Gattin meinte in einer Kurve auf nasser Fahrbahn überholen zu müssen….

Totalschaden…das Auto! Sie zum Glück nicht! Längsüberschlag…war nicht mehr viel übrig. Notgedrungen (Kasko war gerade abgelaufen) musste ich dann Mutters Korsa fahren…. Das habe ich dann aber nur ein paar Monate ausgehalten und dann endlich den ersten Typ 44 Fünfzylinder gekauft. Ein tornadoroter KP! Der hatte schon Zentralverriegelung, Skisack und Schiebedach. Allerdings ein Fronti.

Den wollte ich nur so als Übergang bis ich endlich einen passenden Quattro finde fahren. Das hat aber dann bis 2003 gedauert. Da sah ich das tornadorote Teufelchen zum ersten Mal und es war Liebe auf den ersten Blick!


Obwohl es eine heruntergekommene verlebte wuppertaler Schlampe war. So richtig vergewaltigt und schlecht behandelt. Also ein Fall für mich! Ein Auto mit „Vorleben“. Die Liebe hält noch immer. Aber es hat schon sehr viel Zeit, Nerven und Geld gebraucht….

Heute ist das Teufelchen weitestgehend wieder hergestellt.